Ernährungsberatung als Bezuschussungsfähige Maßnahme der Primärprävention

Ich bin von den Spitzenverbänden der Krankenkasse auf meine Qualifikation hin überprüft worden und erfülle als Diätassistentin/Ernährungsberaterin mit ihren Aus- und Weiterbildungen die Kriterien und Handlungsfeldern zum Thema "Prävention" für Einzel- als auch Gruppenberatungen bzw. -schulungen.

Im Rahmen der Primärprävention § 20 Abs. 1 SGB V werden max. 3 Termine (ohne ärztliche Anordnung) von den Krankenkassen bis zu 80 % bezuschusst.

Im Rahmen der sonstigen ergänzenden Leistungen zur Rehabilitation gemäß § 43 Satz 1 Nr. 2 SGB V kann eine Kostenbeteiligung der Verbandskassen in Form eines Festbetrages eingeräumt werden, wenn im Einzelfall eine ärztliche Notwendigkeitsbescheinigung eines Vertragsarztes vorliegt. Aus dieser Bescheinigung muss sich der individuelle Bedarf und die Dauer der Maßnahme ergeben.

Ernährungsberatung im Rahmen dieser Vereinbarung kommt für Versicherte in Betracht, deren Erkrankung durch eine Fehlernährung verursacht bzw. mitverursacht wurde und/oder bei denen eine Ernährungsumstellung die Therapie unterstützen kann.

Zu diesen Indikationen zählen insbesondere:

  • Stoffwechselerkrankungen und Erkrankungen der Verdauungsorgane (z.B. Fett- und Harnstoffwechselstörung, Lebererkrankungen)
  • Krebserkrankungen
  • Osteoporose
  • Allergien
  • Hauterkrankungen
  • Herz- und Kreislauferkrankungen

Durch Ausstellen einer Teilnahmebescheinigung vom Kursleiter, die der Versicherte bei seiner Krankenkasse vorlegt, wird dem Teilnehmer/in bei einer regelmäßigen Teilnahme (mindestens 80 %) eines Kurses, einen Zuschuss von bis zu 80 % (maximal 75 Euro) erstattet.